Reiner Calmund

Er ist einer der wenigen, der bei fast allen Fußballfans beliebt ist– Reiner Calmund.

Seit dem vergangenen Sommer wohnt der ehemalige Fußball-Manager ganz in der Nähe der Pfalz – im saarländischen Saarlouis. „Hier in der Gegend fühlen wir uns sauwohl - ohne Wenn und Aber. Wir sind sehr herzlich und liebevoll von allen Leuten aufgenommen worden“, sagt „Calli“.

Ins Saarland gezogen ist er vor allem, weil er mehr Ruhe in sein Leben bringen möchte. Weniger berufliche Termine, dafür mehr Zeit für Familie und Freunde. „Ich habe hier viele Freunde, mit denen ich mehr Zeit verbringen möchte. Die Mentalität und das Gesellige der Menschen sind einfach herrlich.
Hinzu kommen auch die guten Restaurants hier in der Gegend“, sagt der 64-Jährige. Und auch die Laufstrecken in der Region möchte er kennenlernen. Vor ein paar Jahren fing Calmund mit Walking an. 2009 lief er gemeinsam mit Extremsportler Joey Kelly seinen ersten Halbmarathon.

 

Ich laufe, weil…

… es mir einfach gut tut und ich etwas für meine Gesundheit und Fitness tun will. Zu meinen Hobbys und Leidenschaften gehört nun mal das Essen. Wenn ich mich da nicht bewege, nehme ich gleich wieder zu. Ich freue mich schon, wenn ich die Natur und die Landschaft im Saarland beim Walking entdecke.
Ich versuche immer, Strecken so um die acht bis zehn Kilometer hinter mich zu bringen. Außerdem mache ich viel Aquajogging. Das ist für die Gelenke schonend und es macht mir einfach Spaß, mich im Wasser zu bewegen.

 

Mein schönstes Walkingerlebnis war...

… für mich der Halbmarathon von Gelsenkirchen nach Essen. Obwohl es die ganze Zeit regnete und kalt war, wurde ich von vielen Zuschauern angefeuert. Die Atmosphäre war herrlich. Joey Kelly, der kleine Schweinehund, hatte mir nur von drei Steigungen erzählt. Ich hatte dagegen das Gefühl, dass es mindestens 40 kleine Berge waren. Erschöpft, aber glücklich bin ich im Ziel angekommen. Meine Füße waren allerdings voller Blasen. Aber die waren schon bald weg. Der Stolz, die rund 21 Kilometer geschafft zu haben, der bleibt.

Mein bestes Mittel gegen Muskelkater ist …

… zum einen Aquajogging. Das tut den schmerzenden Beinen gut. Zum anderen ist Muskelkater ein Zeichen für mich eine Pause einzulegen. Wenn ich wirklich schlimmen Muskelkater habe, heißt das ja auch man hat anstrengend trainiert. Deswegen kann man eine Trainingspause einlegen und darf sich eine Belohnung gönnen. Am nächsten Tag, wenn der Muskelkater weg ist, kann das Training wieder losgehen. Ganz wichtig ist: Nie den Spaß am Training verlieren.


 ;