So geht Ihnen nicht die Puste aus – ein paar Tipps fürs Atmen beim Laufen

Es gehört zu den Tätigkeiten, die ein Mensch ganz zu Beginn seines Lebens lernt –das Atmen.

In der Läuferszene gehört es zu den Themen, über die es ganz unterschiedliche Tipps gibt. So gibt es etwa die Regel, bei jedem 3. Schritt einzuatmen und bei weiteren drei Schritten wieder auszuatmen.

Doch solche generellen Atemtipps sollten mit Vorsicht ausprobiert werden.

Denn jeder Läufer hat eine ganz individuelle Atemtechnik.
Diese hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere spielen das Lungenvolumen, der Fitnessgrad und auch die Laufgeschwindigkeit eine Rolle. So pumpt ein durchschnittlich trainierter Anfänger, beim Einatmen etwa einen halben Liter Luft in die Lunge. Bei einem Topathleten können das schon einmal vier Liter Luft sein.
Zwingt man sich ein anderes Atemmuster auf, führt das oft zu Seitenstechen.

Besonders Anfänger sind schnell überfordert, wenn sie zu Beginn ihrer Läuferkarriere nicht nur eine gute Lauftechnik erlernen sollen, sondern auch gleichzeitig ihre Schritte zählen und auf die Atmung achten sollen. Anfänger sollten stattdessen lieber einfach loslaufen, um ihren persönlichen Rhythmus zu finden. Erst nach ein paar Monaten Lauferfahrung sollte man auf das Atmen beim Laufen achten. Dabei ist besonders ein kräftiges und bewusstes Ausatmen wichtig, denn hierdurch folgt nämlich ganz automatisch ein tiefes Einatmen. Durch diese Grundregel kann man sich leicht ein geregeltes Atmen aneignen. Für Laufanfänger gilt außerdem: Wer völlig außer Atem gerät, läuft zu schnell. Anfänger sollten nur so schnell laufen, dass sie sich noch bequem mit einem Trainingspartner unterhalten können.


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