Das beste Lauftraining

Gibt es eine beste Trainingsmethode? Beim Laufen gehen die Meinungen weit auseinander: Langsam oder schnell? Berge oder flach? Was bringt die meiste Kondition?  Klar ist: es hängt vom Läufertyp ab! Schnelles joggen verbrennt schneller Kalorien und fördert die Ausdauer. Leider powert es nicht nur Freizeitsportler schneller aus. Langsames Joggen dient eher der Fettverbrennung. Die Ausdauer wird dabei allerdings nicht so stark gefördert, dafür hält man länger durch. Bei welcher Trainingsmethode mehr Kalorien verbrannt werden hängt nicht von der Dauer ab, sondern von der zurück gelegten Strecke. Wer vor allem Fett verbrennen möchte, sollte den so genannten „After-Burn-Effekt“ ausnutzen. Normalerweise setzt dieser nach rund 30 Minuten Ausdauertraining ein. Häufiges und kurzes Training kann jedoch genauso gut sein – vor allem für Einsteiger: Die Belastung ist dann nicht jedes Mal so hoch und der Körper gewöhnt sich ans Laufen. Dazu gibt es noch Intervalltraining, bei dem zwischen schnellem und langsamen Laufen immer wieder abgewechselt wird.

Das beste Training taugt allerdings nur, wenn man sich regelmäßig bewegt. Wer sich in den Winterschlaf verabschiedet, kann im Frühjahr die Kondition suchen gehen und von vorne beginnen. Deshalb macht es Sinn, mindestens zwei bis drei Mal pro Woche zu joggen. Dabei sollte man nur so schnell unterwegs sein, dass man nie in Atemnot gerät, sondern den Körper einfach in Bewegung hält. Nur wer regelmäßig läuft, macht es zur Routine und denkt nicht mehr darüber nach, ob er nun geht oder nicht. Schnell werden sonst Ausreden wie "heute ist das Wetter schlecht" oder "ich setze heute mal aus, gehe nächstes Mal lieber länger laufen" zum Trainingskiller.


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