Gastronom Roland Zadra

Roland Zadra braucht einen langen Atem – in seinem Job. Er ist Inhaber der Zadra-Gruppe, einem Hotel- und Gastronomie-Unternehmen, das sich in der Festhalle Zweibrücken, im Hotel Rosengarten am Park, im Landschloss Fasanerie in Zweibrücken und in den Outlets in Wolfsburg und Zweibrücken engagiert. Viel Zeit zum Durchatmen hat der 56-Jährige nicht.

Wenn er sich aber dennoch mal eine Auszeit vom Arbeitsalltag nimmt, tut er eines: Zadra schnürt die Laufschuhe. Am 2. November 2014 nahm er mit niedermeier+ und der Laufschule Saar-Pfalz am New-York-City-Marathon teil.

 

Herr Zadra, warum betreiben Sie Laufsport?
Laufsport ist für mich der optimale Ausgleich zwischen beruflichem Stress und Stressabbau. Ich genieße die Natur, die unterschiedlichen Jahreszeiten, den Sauerstoffschub.

Was war bisher Ihr verrücktestes Lauferlebnis?
Das verrückteste Lauferlebnis war eindeutig der New-York-Marathon – unvergleichlich. 

Der New York City-Marathon ist der teilnehmerreichste Marathon der Welt, letztes Jahr waren weit über 50.000 Menschen am Start – welche Eindrücke nehmen Sie von dieser gigantischen Veranstaltung mit?

Der New-York-Marathon gilt nicht umsonst als der spektakulärste Marathon der Welt. 

Es ist sooooo beeindruckend, durch die unterschiedlichen Stadtteile zu laufen, die wirklich super herzlichen Zuschauer, die sich freuen, dass man den Weg nach New York gefunden hat, die 130 Bands am Rand – ich hatte Gänsehaut vom Startschuss bis ins Ziel. Es kommt einem unwirklich vor. Allein, wenn ich jetzt darüber nachdenke, habe ich schon wieder Gänsehaut. 

Was ist Ihnen lieber: Laufen bei Wettkämpfen und Veranstaltungen oder Laufen in der Freizeit – und warum?
Trotz des tollen Erlebnisses beim New-York-Marathon ist mir das Laufen in der Freizeit lieber. Der Grund liegt darin, dass es keine Wartezeiten bis zum Start gibt, sondern man gleich loslaufen und genießen  kann. Was fehlt, ist die Unterstützung durch die Zuschauer, aber dafür hat man den Duft der Natur.


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